In unserer Gesellschaft wird Verantwortung gegenüber den Tieren zu wenig belohnt. So erscheint der Aufwand oder das Risiko, zu helfen, den Menschen oft größer als der Gewinn; das ist bekannt aus Fällen, wo Menschen keine Zivilcourage für Menschen gezeigt hatten – und manchmal auch verständlich, so etwa wenn das eigene Leben dabei gefährdet worden wäre.
Doch besonders in den meisten Fällen des Tierschutzes ist es zu einfach, sich zu schnell es zu leicht zu machen, indem man nichts tut. Eben, deshalb müssen Anreize her nicht zuletzt in Form von Geld.
Das fängt schon an bei der Wahl des Fleisches. Der Konsument kann sich durchaus einmal ein paar wenige Minuten Zeit nehmen, um sich zu informieren, was für Fleisch er da in den Händen hält; es reicht ja schon die Frage, warum gerade dieses Fleisch so spottbillig ist? Oder wir belohnen den Züchter, der erst auf Anfrage züchtet, wodurch automatisch die Zahl auf ein gesundes Maß begrenzt werde.
Tierfreundliche Menschen müssen belohnt werden dafür, und nicht wie es jetzt ist, zur Kasse gebeten werden. Auch könne steuertechnisch geregelt werden, daß tierfeindliche Betriebsführung bestraft und ökologische belohnt wird. Eine Anregung zu Wohltaten! Es sei gut für den Planeten, für die Menschen und vor allem für sie selbst, wenn Tiere nicht mehr importiert oder exportiert würden und die Tierhalter sich auf den nationalen Markt und auf ökologische Betriebsführung konzentrierten; dann gebe es auch keine Überproduktion mehr.