Es gibt Trugschlusse für diese Gruppen und Themas:
Fleischesser
Vegetarier
Das Verteidigen von der Bioindustrie
Das Negieren von Tierrechten
Das Verteidigen von Tierrechten
Die Lustjagd
Die Tierversuche
Der Zirkus
Der Stierkampf
 

 

Manche Argumente werden oft angewendet ohne stichhaltig zu sein. Diese so genannten Trugschlusse werden sowohl durch Verfechter als durch Gegner verwendet.

Wir setzen diese Argumente untereinander (zur linken Seite) und rechts davon die Gegenargumente, um eine heitere und ehrliche Diskussion zu erreichen.

Dies ist eine Übersicht van Arten von Trugschlüssen.

Es gibt auch Trugschlusse für das Halten von Haustieren; der Angelsport und die Jagd auf Seehunde.

     
   
Argumente für und wider die Stierkämpfe   Reaktion
Der Stierkampf ist ein Teil einer uralten Kultur Spaniens. Es ist ein Überbleibsel einer uralten nicht – westlichen Kultur. Damit wäre es eine Missachtung des nicht – westlichen Elementes innerhalb der spanischen Kultur, wenn der Stierkampf nicht mehr ausgeführt wird.   Das Alter einer Kultur ist kein Argument für das Aufrechterhalten der Traditionen. Jede Kultur, westlich oder nicht – westlich, hat destruktive Traditionen und trotzdem kennen wir es, dass Traditionen verschwinden.
     
Das Leben eines Stiers, welcher für den Stierkampf vorgesehen ist, ist ein besseres Leben als ein Stier, welcher als Fleischlieferant in der Bio – Industrie lebt.   Das stimmt, aber kann doch kein Argument sein. Das Argument, es könnte noch schlimmer, kann kein Argument sein, schlechte Zustände aufrecht zu erhalten.
     
Ein Stierkampf ist ein eine Ehrenbezeichnung für die Kraft des Tieres.   Wenn ich ein Tier ehren will, dann quäle ich es doch nicht.
     
Ein Stierkampf ist ein Mix aus Kunst, Tanz und laut den Befürwortern von ultiemer Männlichkeit. Es wird nicht ein Sport gesehen.   Dieses Argument, das es auch als Kunst etc gelten kann, hebt den quälerischen Aspekt nicht auf.
     
Ein Stierenkampf ist die Möglichkeit kollektiv Aggressionen und negative Gefühle in positive Bahnen zu lenken.   Dies kann auch bei einer anderen Sportart wie Fußball etc geschehen und auch dort sehen wir, dass es nicht funktioniert. Dazu müssen keine Tiere gequält werden.
     
Ein Stierkamp weist auch einen religiösen Anteil auf, in dem der Kampf zwischen Gut und Böse dargestellt wird.   Der religiöse Aspekt ist kein Argument für Tierquälerei.
     
Die Stiere für den Stierkampf sind von Gott geschaffen worden um in der Arena gegen den Matador zu kämpfen und zu so zu sterben.   Gott muss für vieles herhalten, auch für Tierquälerei? Es grenzt doch an Größenwahn um so zu argumentieren.
     
Sollte der Stierkampf verboten werden, stirbt diese für den Stierkampf gezüchtete Rasse von Tieren aus.   Tiere haben kein Interesse daran, nur für den Bestand der Rasse gequält zu werden.
     
Stierkämpfe sind ein wirtschaftlicher Faktor in Spanien.   Viele Touristen gehen zu den Stierkämpfen weil es „dazu „ gehört und aus Neugier. Zumeist äußern sie sich nicht positiv darüber und behalten ein unangenehmes Gefühl daran über.
     
Stierkämpfe sind keine gute PR –Kampagne für Spanien. Stierkämpfe gehören zum spanischen nationalstolz, weil sie für den Begriff „Spanien“ stehen und einfach dazu gehören. Menschen die den Stierkampf ablehnen, lehnen damit auch Spanien und die Spanier ab.   Spanien hat mehr zu bieten als Stierkampf und es ist eine willkürliche Behauptung, dass sich Spanier über den Stierkampf definieren. Eine zunehmende Anzahl von Spanier setzt sich ein für die Abschaffung des Stiereskampfs da sie Angst haben mit der Brutalität identifiziert werden. Jeder der Spanien liebt, fordert die Abschaffung des Stierkampfes , der nationalen Schande, genannt „ Fest“.