1. Essen Sie nicht jeden Tag Fleisch, Fisch oder Geflügel. Es gibt ausreichend herrliche, gesunde und gut schmeckende Alternativen.

  2. Möchten Sie doch Fleisch essen, so wählen Sie Fleisch aus biologischer Produktion, bevorzugt aus ihrer nächsten Umgebung. Die Fleisch-Industrie besteht aus Betrieben, die mit möglichst wenig Einsatz den größtmöglichen Gewinn machen wollen. Die Schweine, Hühner, Puter, Straußvögel, Kaninchen usw. leben in engen Käfigen. Sie werden so schnell gemästet, daß sie nach einiger Zeit nicht mehr auf ihre Füßen stehen können. Nach Erreichen ihres Schlachtgewichtes werden sie auch noch über weite Strecken unter schlechten Bedingungen zum Schlachthof transportiert. Die Tiere müssen sehr leiden. Alternativen sind Produkte etwa aus der Bodenhaltung, erkennbar an Markennamen für biologische Viehzucht.

  3. Möchten Sie Fisch essen, dann bitte „streßfreien Fisch“ der sofort nach dem Fang getötet. Wählen Sie bitte nicht den so genannten Bio-Fisch, denn dieser wird in engen Käfigen, unter unbiologischen Aspekten, unter Wasser gezüchtet; Aal, Wels, Lachs, Karpfen und Forelle werden so gezüchtet. Schalentiere, wie Krebse, Schnecken, Muscheln, Herzmuscheln, Krabben und Austern, kennen eine andere Form des Leides: sie werden bei lebendigem Leibe gekocht. Den Seeschildkröten wird lebend ihr Panzer abgeschnitten, für die Schildkrötensuppe. Guten Appetit?

  4. Achten Sie auf das was Sie essen und am Körper tragen. Verzichten Sie einen Tag lang auf alle tierischen Produkte.

  5. Möchten Sie nicht auf Milchprodukte und Eier verzichten, dann kaufen Sie Produkte von anerkannten biologisch-dynamisch betrieben Höfen. Achten Sie bei dem Kauf von Produkten, die aus Eiern hergestellt wurden, darauf wie diese Eier produziert wurden. Es gibt ausreichend viele Eier von Hühnern aus Boden- oder Freilandhaltung.

  6. Essen Sie bitte nicht so etwas wie Froschschenkel oder Gänseleberpasteten. Bei den ersteren werden den Fröschen bei lebendigen Leibe die Schenkel abgeschnitten, und für die Pasteten werden die Gänse mit Zwang gefüttert mit großer Menge Mais usw.

  7. Kaufen Sie bitte tierversuchsfreie Produkte. Dies gilt nicht nur für Kosmetika, Make-up, Zahnpasta und Schampuh, sondern auch bei Wasch- und anderen Putzmitteln.

  8. Seien Sie kritisch beim Besuch eines Zirkus, eines Tiergartens oder Delphinariums, denn hier werden Tiere für Ihr Vergnügen auf engstem Raum gefangen gehalten. Besuchen Sie während des Urlaubs keinen Stierkampf.

  9. Unterlassen Sie das Fischen. Auch Fische haben ein Gefühl und können Angst und Schmerz wahrnehmen. 10% der Fische, die nach dem Fangen wieder zurückgesetzt werden, versterben. Jagen Sie kein Tier mit dem Gewehr, sondern lieber mit der Kamera.

  10. Möchten Sie ein Haustier bei sich aufnehmen, nehmen Sie ein Tier aus dem Tierheim. Bedenken Sie vorher welche Eigenschaften das Tier haben solle, damit es zu Ihnen passe. Und vor allem überdenken Sie Ihre eigenen Ressourcen: Ein Tier kostet Zeit, Energie und Geld.

  11. Sorgen Sie gut für Ihre Tiere. Geben Sie ihnen ausreichend Essen, Raum und Zuwendung.

  12. Melden Sie die Mißhandlung oder Verwahrlosung eines Tieres an die zuständigen Stellen.

  13. Kaufen und tragen Sie keine Pelzprodukte.

  14. Sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Haustier nicht vermehrt. Vermeiden Sie dessen Nachwuchs, auch wenn Sie denken, diese seien ach so niedlich und können locker ja weiter verkauft werden. Geben Sie den Nachwuchs nicht leichtsinnig weiter.

  15. Kaufen sie keine Souvenirs, welche aus Tiermaterialen, wie z.B. Elfenbein, Elefantenfuß, Krokodilleder usw. bestehen. Seltene Tiere werden so noch seltener.

  16. Respektieren Sie bitte auch das Leben von Tieren, die wir als Schädlinge empfinden. Fragen sie nach Tipps, um auch diese auf eine tierfreundliche Art zu entfernen.

  17. Achten Sie bei den Tieren zu Hause auf ihre Gesundheit. Sorgen Sie bei Frost für ein Loch in der Teichoberfläche. Füttern Sie die Vögel bei strengem Frost. Legen Sie Ihren Garten so an, daß sich dort die Schmetterlinge, Bienen, Igel, Frösche, Kröten, usw. wohl fühlen.

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