Was kann ich selber unmittelbar tun für das Wohl der Tiere? |
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Auch aktiv werden für Tiere? Siehe Was Sie gegen Tiermissbrauch tun können → Vor allem, was Sie lassen könnenEtwas für Tiere zu tun, muss nicht schwer sein. Oft geht es darum, etwas zu lassen: nicht mehr mitzumachen bei dem, was Tieren Leid zufügt. Hier sind Entscheidungen, die Sie selbst im Alltag treffen können. Öfter ohne Fleisch, Fisch oder GeflügelIn Deutschland werden jedes Jahr Hunderte Millionen Tiere geschlachtet, die meisten aus Massentierhaltung. Beginnen Sie mit einem Tag pro Woche ohne Fleisch. Wenn Sie doch Fleisch essen, wählen Sie Bio. Achten Sie auf Milch und EierWählen Sie Bio-Milchprodukte und Eier von Hühnern mit Auslauf. Achten Sie auch auf Eier in Keksen, Nudeln und Fertiggerichten: Die kommen oft aus Käfigen. Lassen Sie einmal einen Tag lang alle tierischen Produkte weg. Denken Sie auch an FischeFische empfinden Schmerz und Angst. Zuchtfische wie Lachs und Forelle leben dicht gedrängt in Becken oder Netzkäfigen. Hummer, Krebse und Garnelen werden oft lebend gekocht. Keine grausamen DelikatessenEssen Sie keine Stopfleber (Foie gras): Gänse und Enten werden dafür zwangsgemästet. In Deutschland ist die Herstellung verboten, der Verkauf aber erlaubt. Verzichten Sie auch auf Froschschenkel. Tierversuchsfrei kaufenTierversuche für Kosmetik sind in der EU seit 2013 verboten. Für Reinigungs- und Waschmittel gilt das nicht. Achten Sie auf ein Siegel wie den Leaping Bunny oder den Hasen mit der schützenden Hand. Keine Unterhaltung mit TierenSeien Sie kritisch gegenüber Zirkussen mit Tieren, Zoos und Delfinarien. Besuchen Sie im Urlaub keinen Stierkampf. Gehen Sie nicht angeln oder jagen: Machen Sie lieber ein schönes Foto. Erst nachdenken, dann ein HaustierEin Haustier kostet viel Zeit, Energie und Geld. Wenn Sie doch eins möchten, holen Sie es aus dem Tierheim. Sorgen Sie gut für Ihr Tier und lassen Sie es nicht Junge bekommen, nur weil Sie Jungtiere niedlich finden. Tierquälerei meldenSehen Sie Tierquälerei oder Vernachlässigung? Melden Sie es dem zuständigen Veterinäramt. Ist ein Tier in akuter Gefahr, rufen Sie die Polizei: 110. Kaufen Sie keinen PelzIn Deutschland gibt es keine Pelzfarmen mehr. Doch in Europa werden noch immer Millionen Tiere in Drahtkäfigen für ihren Pelz gezüchtet. Achten Sie auf Pelzbesatz an Kragen und Kapuzen. Keine Souvenirs aus TierenKaufen Sie im Urlaub keine Souvenirs aus tierischem Material wie Elfenbein, Krokodilleder oder Schildpatt. Seltene Tiere werden eigens dafür getötet. Helfen Sie den Tieren rund ums HausGestalten Sie Ihren Garten freundlich für Schmetterlinge, Bienen, Igel und Frösche. Halten Sie bei strengem Frost ein Loch im Teicheis offen und hängen Sie Vogelfutter auf. Füttern Sie Enten im Park kein Brot. Vertreiben Sie „Schädlinge“ tierfreundlich. Lesen Sie auch unsere Ziele und Trugschlüsse über den Stierkampf. |
