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Unterschiedliche Rechte für freie Tiere und Nutztiere

Ein Tier ist weder eine Einzelperson noch ein Rechtssubjekt

Tiere in der freien Wildbahn sind durch Gesetze wie das Jagdgesetz, das Flora- und Faunagesetz und die Fischereigesetze geschützt. Diese Gesetze kümmern sich nicht darum, wie viele Tiere bei der Jagd getötet werden, solange die Art nicht ausstirbt. Da diese Tiere frei leben, muss ihr Wohlbefinden gesetzlich nicht gesichert werden. Nur Regeln gegen illegale Jagdmethoden, wie Wilderei, werden aufgestellt. Neben wilden Tieren gibt es auch Tiere, die nicht frei leben, wie Haustiere oder Nutztiere.

Dieses Gesetz wurde überarbeitet, um Tierhaltern besseren Schutz vor Kritik an der Massentierhaltung zu bieten.

Dass Tiere geschützt sind, bedeutet nicht, dass sie in unserer Gesellschaft Rechte haben. Sie gelten als Eigentum: Sie können den Besitzer wechseln, vermietet, gejagt oder getötet werden. Tiere sind keine Rechtssubjekte wie Menschen und können daher nach dem Gesetz keine Rechte oder Pflichten haben.

Im Tierschutzgesetz wird ein grundlegender Punkt übersehen, der für jedes Lebewesen selbstverständlich sein sollte: das Recht auf Freiheit. In der Tierhaltung gibt es jedoch Regeln, die diesem Recht ähneln, die sogenannten 5 Rechte der Tiere. Dennoch behandelt der Mensch Tiere unterschiedlich, je nachdem, ob sie wild oder domestiziert sind.

Gefälschter Schutz für Vieh

Für Tiere in der Natur gelten andere Regeln als für Tiere in der Tierhaltung. Außerdem gibt es im Alltag oft keine klaren Vorgaben, wie Menschen mit Tieren umgehen sollen; nur extreme Formen von Misshandlung sind verboten.