Es gibt Trugschlusse für diese Gruppen und Themas:
Fleischesser
Vegetarier
Das Verteidigen von der Bioindustrie
Das Negieren von Tierrechten
Das Verteidigen von Tierrechten
Die Lustjagd
Die Tierversuche
Der Zirkus
Der Stierkampf
 

 

Manche Argumente werden oft angewendet ohne stichhaltig zu sein. Diese so genannten Trugschlusse werden sowohl durch Verfechter als durch Gegner verwendet.

Wir setzen diese Argumente untereinander (zur linken Seite) und rechts davon die Gegenargumente, um eine heitere und ehrliche Diskussion zu erreichen.

Dies ist eine Übersicht van Arten von Trugschlüssen.

Es gibt auch Trugschlusse für das Halten von Haustieren; der Angelsport und die Jagd auf Seehunde.

     
   
Trugschlusse für das Verteidigen von der Bio–Industrie Reaktion
Bio–Industrie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor  
  1. Es ist moralisch nicht zu vertreten, wenn ethisch nicht erlaubte Dinge als Begründung für Ökonomische Faktoren gebraucht werden.
  2. Wenn auch die Umweltschäden, die durch die Bio–Industrie verursacht werden, mitgerechnet werden, ist der Schaden höher als der Gewinn für die Gemeinschaft.
  3. Früher war der der Beitrag der Viehhaltung zur Wirtschaft her und fällt heute eher gering aus.
     
Der Verbraucher will billiges Fleisch und die Bio–Industrie liefert es   Der Supermarkt vermarktet das Fleisch aus der Bio–Industrie billiger als das Fleisch aus biologischem Anbau. Der einzelne Konsument will Fleisch, welches unter humanen Bedingungen produziert wird, aber kapituliert vor dem Preis und entscheidet sich dann für das billigere Fleisch der Bio–Industrie. Der Supermarkt verdient mehr am Fleisch aus biologischem Anbau, wirbt aber bei den Kunden mit dem billigeren Fleisch aus der Bio–Industrie.
     
Die Niederlande haben eine führende Rolle im Tierschutz   In den Niederlanden gibt es viele Regeln um Tiere unter Schutz zu stellen, aber in der Zwischenzeit wurde durch wohlüberlegtes Abbauen der Vorschriften der Vorsprung abgebaut. Da die Bio–Industrie schon aus Prinzip probiert den Vorschriften auszuweichen und zu umgehen, ist auch mehr nötig als ein paar Vorschriften und Regeln. Sie müssen auch kontrolliert werden.
     
Der Export von Fleisch verhindert ein Handelsdefizit der Niederlande   Ein Handelsdefizit kann nicht als Grund angegeben werden um unmoralischen Export zu zulassen. Es gibt andere Mittel um ein Handelsdefizit zu verhindern, man könnte z.B. den Import von aus unethischen Vorgängen entstandenen Produkten begrenzen.
     
Die Tiere in der Bio–Industrie bekommen als Futter den Essbaren Abfall der bei unserer Ernährung anfällt. Diese müssten sonst weg geschmissen oder verbrannt werden.   In den Niederlanden gibt es einen Überschuss an Tieren, so dass das Tierfutter importiert werden muss. Mit einer Begrenzung, ökologisch zu verantworteten Produktion , die allein ausgerichtet ist auf den nationalen Konsum, ist auch der essbare Abfall ausreichen.
     
Die Niederlande importiert Tierleid und exportiert Tiergesundheit.   Das stimmt, die Niederlande importiert Tierland, aber exportiert keine Tiergesundheit. Im Gegenteil, Export ist nur möglich, wenn am Tierschutz gespart wird. Im- und Export von unter unverantwortlichen Bedingungen produzierten Fleisch muß gestoppt werden.
     
Die Bio–Industrie Inhaber sind abhängig mit ihrem Einkommen von dieser Art Betriebsführung   Es ist unmoralisch, ethisch nicht erlaubte Methoden als Begründung für sein Handeln zu gebrauchen. In den Niederlanden ist im Prinzip kein Mensch davon abhängig, um mit unethischen Handlungen sein Einkommen zu erarbeiten. Jeder kann ein Arbeit ausüben, die ein ehrliches Einkommen gewährleistet.
     
Der Konsument ist nicht, bereit mehr für Fleisch und Milchprodukte zu bezahlen   Der Schaden, den die Bio–Industrie an der Umwelt verursacht, wird durch den Steuerzahler bezahlt und damit zahlt der Verbraucher indirekt mehr für das Fleisch wie er denkt. Diese Kosten direkt dem Preis zu zuschlagen, würde die Preise ehrlicher machen und ist demokratischer.
     
Die Bio–Industrie hat groß investiert in der Erwartung, dass die Obrigkeit dem zustimmt.   Die Obrigkeit hat damit die Verantwortung für diese Schuldenlast. Es ist unmoralisch das Ende von einem Abschreibungstermin ab zu warten. Auch Banken können beitragen zu der Veränderung durch das Verzichten auf Kreditzinsen. Der Verdienst am Kredit kann keine Entschuldigung sein, für Investitionen in unmoralische Unternehmen.
     
Durch immer weiter sinkendes Einkommen werden die Bauern gezwungen sich mit der Bio–Industrie zusammen zu tun   Auch die Bauern haben einen freien Willen. Mit gutem Gewissen können sie nicht für diese Art der Betriebsführung entscheiden. Niemand in den Niederlanden braucht sich gegen sein Gewissen zu entscheiden und dann Hunger zu leiden.
     
Um Konkurrenzfähig zu bleiben ist Wachstum wichtig   Die niederländische. tierunfreundliche Betriebsführung in der Bio–Industrie setzt einen unmoralischen Standard fürs Ausland. Durch den Verzicht auf den Export von unter diesen Bedingungen produziertem Fleisch ist diese negative Spirale durchbrochen.
     
Was nicht ausdrücklich verboten ist, dass ist erlaubt. Dieser Spruch gilt auch für die Bio- Industrie   Schritt für Schritt hat die Bio–Industrie die Grenze des Zulässigen überschritten. Es kostet Jahre um diese ungesetzliche Vorgehensweise gerichtlich zu verfolgen und die Folgen zu beseitigen.
     
Wenn du dich entscheidest auf dem Land zu wohnen, dann hat man die Bio–Industrie und ihrer Belästigung zu ertragen   Auch auf dem Land hat keiner das Recht die Freiheit des Anderen, sei es Mensch oder Tier, zu beschneiden. Saubere Umwelt ist ein Grundrecht aller.
     
Die Politik und die Banken haben die Bio–Industrie stimuliert zum ausbauen ihrer Kapazitäten   Das ist völlig korrekt und damit hat die Politik auch die Verantwortung für die Folgen. Sie hat der Bio–Industrie zu helfen beim Auffangen der finanziellen Folgen, wenn die Bio–Industrie jetzt reduzieren muss. Politische Entscheidungen, die sich im nach hinein als unverständig herausstellen, können von der Politik jederzeit widerrufen werden, siehe z.B. das Abschalten der Kernkraftwerke in Deutschland.
     
Auch die Bio–Industrie hat das Recht auf freier Entfaltung ihrer Möglichkeit.   Dieses Recht gilt nur, wenn die Bio–Industrie nicht das Recht anderer schändet. Ihre Betriebsführung ist nicht rechtsmäßig.
     
Die Niederlande haben sich an internationale Marktabsprachen, die im Rahmen des freien Handels zwischen Mitgliedsstaaten getroffen sind, zu halten.   In erster Instanz sind die Niederlande verantwortlich für die Dinge, die innerhalb ihrer Grenzen passieren, so auch was die Bio-Industrie angeht. Durch die Subvention des Exportes von billigen Fleisch- und Milchwaren haben die Niederlande einen negativen Einfluss auf die Betriebsführung im Ausland. Auch innerhalb eines freien Marktes sind Ausnahmen möglich. Wo ein Wille ist auch ein Gesetz (möglich).
     
Wenn ein Land einseitig die Bio–Industrie abschafft, übernimmt einfach ein anderes Land dessen Produktion, deshalb hat es nur Sinn wenn Veränderungen auf europäischer Ebene geplant und ausgeführt werden.   Es geht um den Tierschutz und jede Initiative zur Beendigung von Tierquälerei ist zu begrüßen. Wenn Länder untereinander Absprachen treffen können, um den Handel von unter inhumanen Bedingungen produzierten Produkten zu begrenzen, führt das zur Abschaffung von dieser Tierquälerei.
     
Den Tieren in der Bio–Industrie geht es besser, als Menschen in einer kleinen Hochhauswohnung oder als Arbeiter an einem Montageband.   Menschen können eine Alternative treffen, Tiere nicht.
     

In der Bio–Industrie leben die Tiere unter besseren Bedingungen als in Betrieben mit ökologischem Landbau. Hier ist die Gefahr von Krankheiten etc. durch das Freilaufen größer.

 
  1. Natürlich gilt auch bei ökologischem Landbau, dass nur eine begrenzte Anzahl von Tieren per Grundfläche gehalten werden können. Durch die Freilandhaltung ist die Mistbelastung der Umwelt geringer und die Wahrscheinlichkeit auf Ansteckung geringer.
  2. In der Bio–Industrie werden eine große Menge an Antibiotika als Prävention gegen Krankheiten gebraucht.
  3. Krankheit in einer natürlichen Umgebung wie bei Freilandhaltung ist eine natürliche Sache.
     
Schon in der Bibel steht, dass der Mensch sich das Tier Untertan macht, dass das Tier dem Menschen zur Verfügung steht.   Es steht nirgends in der Bibel dass das unter diesen Umständen geschehen darf.
     
Wenn es wissenschaftlich bewiesen ist dass das Wohlbefinden der Tiere nicht angetastet wird, dann dürfen Tiere gefangen gehalten werden.   Wissenschaft kann nicht beweisen ob Gott besteht, genauso wenig wie ob ein Recht gilt oder nicht. Wissenschaftliche Untersuchungen können keine Grundrechte außer Kraft setzen.
     
Die Bio–Industrie achtet optimal auf das Wohlergehen der Tiere.   Da die Tiere nicht ihren natürlichen Bedürfnissen nachkommen können, ist das Wohlergehen der Tiere minimal.
     
Die Bio–Industrie in den Niederlanden wird streng kontrolliert, im Ausland wird es weniger kontrolliert.  
  1. Da im Ausland es genug Raum und Arbeitskräfte gibt, besteht kein Bedarf an Expansion.
  2. Emigrieren Länder ins Ausland kann via Begrenzung des Imports eine verantwortungsvolle Produktion erzwungen werden.
  3. In den Niederlanden wird hauptsächlich Fleisch für den Export produziert. Wenn das Fleisch direkt dort produziert wird, wo es verbraucht wird, wird die Umwelt in den Niederlanden entlastet und die Umwelt in den Ländern kaum belastet.
     
In der Bio–Industrie werden die Tiere besser versorgt als in der freien Natur   Ein Tier wählt immer eher die Freiheit als die Nahrungssicherheit. Mach den Käfig auf und das Tier wird ihn verlassen.
Ein Leben in der freien Natur ist auch nicht alles.   Niemand wird verlangen, dass in den Ställen die Natur nachgestellt wird, durch das Einführen von Raubtieren, Periode von Fasten oder künstliche Winter- / Sommerphasen.
     
Tiere in der Bio–Industrie sehen nicht so aus als ob es ihnen an Wohlfühlen fehlt, sie wachsen und gedeihen gut und schnell.   das Recht auf Bedürfnisbefriedigung und Freiheit verliert man nicht durch „ ein gutes und versorgtes Aussehen“. Schnellwachstum bedeutet schnell zu sterben.
     
Die Tiere in der Bio–Industrie sind domestiziert   D.h. nichts anderes als dass sie an Menschen gewöhnt sind. Das bedeutet nicht, dass sich die Tiere in der Anwesenheit von Menschen wohl fühlen, wenn es bedeutet, dass ihr Bewegungsraum eingeschränkt ist und sie ihre natürlichen Bedürfnisse nicht befriedigen können.
     
Das Ausland verlangt billiges Fleisch und billigen Pelz   Im Ausland gibt es auch Kinderarbeit. Der niedrigste Anspruch an Moral darf nicht bindend für alle sein. Diese Argumente wirkt kindisch, so nach dem Motto: die anderen dürfen das, dann will ich das auch!!!!
     
Der Verbraucher muss den Markt interessant machen für ökologisch produzierte Lebensmittel   Der Preis für Produkte der Bio–Industrie wird durch den Export und das „Nicht- weitergeben“ der tatsächlichen Kosten an den Verbraucher künstlich niedrig gehalten, wodurch der Markt für ökologische Produkte keine gleichwertige Chance bekommt.
     
Die Bio–Industrie verbraucht weniger von dem kostbaren Grund und Boden der Niederlande als der ökologischer Landbau.

 

 

Diese Begründung kann kein Argument sein den Tieren ihre Grundrecht abzusprechen, vor allem da die Produktion hauptsächlich auf den Export ausgerichtet ist.
     
Die Eier von freilaufenden Hühnern sind verseucht mit Dioxin. Laut Untersuchungen der UR Wageningen (WUR) sind große Teile von West – Europa zu verseucht um Hühner draußen zu halten.   Dieses Argument sollte gebraucht werden um die Quelle der Verseuchung zu schlissen und ist ein Argument gegen die Überproduktion von tierischen Produkten. Zusätzlich ist es Argument für den Verzicht des Konsums von Produkten der Bio–Industrie.
     
Es kostet Milliarden an Schadensersatz, wenn die Bio–Industrie verboten wird   die Bio–Industrie kann auch stillgelegt werden, wenn sie die wirklich anfallenden kosten auf ihre Produkte umlegen muss und damit nicht mehr so billig anbieten kann. Die Industrie wird bei den sicher auftretenden Verlusten schnell die Produktion beenden und auf ökologischen Produkten umsteigen.
     
Wenn die Niederlande die Bio–Industrie verbietet, heisst das nicht dass die anderen Länder dem Modell folgen.   Das stimmt sicher, aber es kann moralischen Druck auf die anderen Länder ausüben. Denn wenn es sich an dem Tierleid der Bio–Industrie beteiligt dann kann man nicht den anderen etwas vorwerfen. Frei nach dem Motto: was ich denk und tue, trau ich auch anderen zu.
     
Wenn die Niederlande nicht produzieren, dann werden andere Länder produzieren und das bedeutet ein Verlust an Forschung.   Dieses Denken bedeutet einen Einstieg in die negative Spirale. Die Niederlande sollten eher in die Forschung von Ökologischem Landbau investieren und damit führend werden und andere Länder animieren es nach zu machen. Dies ist auch eine Spirale, aber im positivem Sinne.