Neben den körperlichen Problemen, die beim Züchten entstehen, gibt es noch andere nachteilige Folgen für den Hund. Der Mensch stellt allerlei Forderungen an den Hund, wodurch der Hund sein natürliches Verhalten nicht äußern kann. Zu denken ist hierbei an:

  1. Essen
  2. Ausführen
  3. Bewegung
  4. Aufmerksamkeit
  5. Soziales Verhalten
  6. Sexuelles Verhalten
Essen

Der Mensch bestimmt wann, wie viel und wie oft und was für Essen der Hund bekommt.

Ausführen

Der Mensch bestimmt, wo, wie oft und wie lange das Tier ausgeführt wird. Es wird ausgelassen, wenn es dem Menschen passt. Oftmals muss das Tier auch noch an der Leine gehalten werden, wodurch es in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird.

Bewegung Es kommt oft vor, dass Hunde im Haus zu wenig Platz haben, um sich frei bewegen zu können. überall stehen Möbel und Hindernisse und die Zimmer an sich sind schon zu klein. Ein Hund ist es von Natur aus gewöhnt, um viel zu rennen und zu spielen. Aufmerksamkeit

Das Tier erhält nur Aufmerksamkeit, wenn es dem Menschen passt. Natürlich findet hier auch Interaktion statt zwischen Mensch und Hund. Wenn der Mensch jedoch keine Lust hat, bekommt das Tier keine Aufmerksamkeit.

Sozialverhalten

Der Hund ist ein soziales Tier. Es ist gewöhnt, um einen Platz in der Gruppe zu haben. Wenn der Hund in eine Familie kommt, sollte er auf dem niedrigstem sozialen Platz kommen. Nicht alle Hunde akzeptieren das ohne weiteres, wodurch Konflikte entstehen (vor allem wenn Kinder im Haus sind).
Kontakte mit anderen Hunden sind oft eingeschränkt. Der Hund ist von Natur ein Rudeltier und lebt in einer Gruppe mit anderen Artgenossen. Oftmals haben Menschen nur einen Hund und kann dieser sein natürliches Verhalten in Bezug auf Artgenossen nicht ausüben. Sein natürliches Verhalten ist entgegengesetzt dem was der Mensch von ihm verlangt. Das Verhalten, auf welches wir den Hund konditionieren, ist letztendlich unnatürlich.

Sexualverhalten

Das Unterdrücken des Sexualverhalten gehört zu Erziehung des Hundes, da dieses natürliche, für den Mensch jedoch negative, Folgen hat. Denke hierbei an das Reiben am Menschen, Aufgeregtheit und nachlaufen von Hunden.

Kastration und Sterilisation kommen regelmässig vor um unverwünschten Nachwuchs auszuschliessen. Ein anderer Grund ist, um den Geschlechtsdrang, welcher oft als ungewünschte Eigenschaft gesehen wird, zu unterdrücken.

Natürlich findet Interaktion zwischen Hund und Mensch statt, jedoch meisten nur in eine Richtung. Der Mensch besitzt das Tier, ist der Leiter und entscheidet. Obwohl es natürlich viel Menschen gibt, die nur das Beste für den Hund wollen, ändert das nichts daran, dass letztendlich der Mensch seinen Willen an den Hund auflegt. Der Hund wird in beinah all seinen natürlichen Verhaltensäusserungen durch den Menschen eingeschränkt und muss sich an die Wünsche des Menschen anpassen.

In einer natürlichen Umgebung wird ein Hund zwar auch durch seinen Platz in der Gruppenrangordnung eingeschränkt, beim Menschen sind diese Anpassungen jedoch extremer. Ein Hund ist in der Natur nicht immer der unterste in der Rangordnung, wie es beim Menschen jetzt der Fall ist. Sie sind z.B. nicht an der Leine, wodurch ihre Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird, sie können zu allen Zeiten ihr Geschäft verrichten und haben mehr soziale Interaktion mit Artgenossen.

Warum wollen Menschen ein Haustier?


Dieser Artikel ist Teil einer Reihe darüber, ob Sie ein Haustier bekommen sollen oder nicht. Der Inhalt dieser Serie ist unten. Darunter noch mehr Artikel über Haustiere.

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